LWL-Verbindungen realisieren hohe Sicherheit, verhindern Störungen des Netzes in Produktionsbereichen. Sie sind gebäudeübergreifend zwingend erforderlich.

Aus der Vielzahl der LWL-Netzwerkprodukte gilt es, für die jeweilige Anwendung das richtige Kabel zu wählen. Es stehen Innen- und Außenkabel mit den verschiedensten Eigenschaften wie

  • direkte Erdverlegbarkeit
  • metallischer oder nichtmetallischer Nagetierschutz
  • Gelfreiheit
  • Armierung
  • Zugfestigkeit
  • Querdruckfestigkeit
  • Längs- und Querwasserschutz
  • Halogenfreiheit

zur Verfügung.

Die LWL-Adern in den Kabeln können Volladern, Kompaktadern, Hohladern oder Bündeladern sein. Je nach benötigter Faserzahl, der Belastung bei der Verlegung und der endgültigen Lage der Kabel wird der Kabeltyp bestimmt. Die Anschlußsysteme wie Stecker, Kupplungen, LWL- Patch- und Anschlußkabel richten sich nach den aktiven Komponenten:

Für viele Anwendungsfälle, insbesondere dort, wo z.B. nur wenige Switches über LWL verbunden werden sollen, ist es kostengünstig, vorkonfektionierte Kabel zu verlegen. Sie sind in sehr vielen Varianten sowohl als Innen- wie auch als Außen-Kabel erhältlich mit dem entsprechenden Schutz bzw. Ziehstrumpf, so daß die Stecker bei der Verlegung nicht belastet werden. Diese vorkonfektionierten Kabel werden mit Meßprotokollen geliefert. Die Zielstrümpfe werden erst nach der endgültigen Lage der Kabel entfernt. Wir haben u.a. sehr gute Erfahrungen mit dem Optomod-System von Dätwyler und dem Master-Line-System von Suhner/Huber.

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